Ergänzende Versorgungsangebote

 

Mobiler Mahlzeitendienst

Sie möchten jeden Tag oder an ausgewählten Tagen eine warme Mahlzeit genießen, aber nicht selbst kochen. Dafür gibt es die Möglichkeit, sich von Wohlfahrtsverbänden oder von privaten Firmen das Essen nach Hause liefern zu lassen. Viele Anbieter haben unterschiedliche Kostformen im Angebot, die auf spezielle Bedürfnisse oder Krankheitsbilder abgestimmt sind z.B. Schonkost, Essen für Diabetiker oder natriumarme Kost. Oft kann man wählen zwischen täglicher Belieferung von warmen Essen oder Tiefkühlkost, die einmal wöchentlich in einzelnen Menüteilen verpackt geliefert wird. Erkundigen Sie sich bei den Anbietern nach den Möglichkeiten und Vertragsbedingungen, Preisen und Kündigungsfristen. Wenn Sie Abwechslung mögen, wechseln Sie von Zeit zu Zeit den Anbieter.

Fahrdienste

Für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, selbst bei eingeschränkter Mobilität gibt es verschiedene Möglichkeiten. Fahrdienste für Senioren ermöglichen auch das Zurücklegen größerer Entfernungen, oftmals sind die Fahrer für den Transport von Senioren geschult und berücksichtigen die besonderen Anforderungen. Diese Fahrten sind selbst zu finanzieren.

Hausnotruf

Wenn Sie allein in Ihrer Wohnung leben, kann Ihnen ein Hausnotrufsystem Sicherheit vermitteln. Mittels eines kleinen Senders, den Sie am Handgelenk oder an einer Kette tragen, können Sie bei einem Sturz oder Unfall auf Knopfdruck einen Notruf zur Notrufzentrale absetzen.

Über den Lautsprecher Ihrer Telefonanlage nimmt die Notrufzentrale Kontakt zu Ihnen auf und notwendige Hilfemaßnahmen werden abgesprochen und eingeleitet. Falls Sie sich nicht melden können, wird automatisch ärztliche Hilfe veranlasst. Daneben ist auch möglich, einen passiven Hilferuf zu vereinbaren. Hierzu muss regelmäßig ( meist aller 24 Stunden) eine Taste an der Basisstation gedrückt werden. Wenn dies ausbleibt, wird telefonisch nach dem Befinden gefragt und notfalls in der Wohnung nachgesehen, ob alles in Ordnung ist. Wenn in Ihrer Region mehrere Anbieter existieren, sollten vor Vertragsabschluss Preisvergleiche angestellt werden, da die Anbieter recht unterschiedlich kalkulieren. Die Kosten des Hausnotrufsystems gliedern sich in Grundkosten ( Anschlussgebühr, Miete, Leistungen) und Zusatz- oder Einsatzkosten ( Kosten pro Einsatz im Hausbesuch, Telefonkosten zur Notrufzentrale, passiver Notruf). Bei Vorliegen einer Pflegestufe übernimmt die Pflegekasse die Kosten für das Grundpaket, wenn Sie allein leben oder größtenteils am Tag allein sind. Liegt keine Pflegestufe vor, müssen Sie die Kosten selbst tragen. Für Sozialhilfeberechtigte kann das Sozialamt die Kosten übernehmen, wenn der Arzt die medizinische Notwendigkeit begründet.

Zur Antragstellung beraten Sie gern die Pflegeberaterinnen der Pflegekassen und Sozialämter.

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